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	<title>Change 2.0 &#187; Buchtipp</title>
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	<description>Change Management und Web 2.0</description>
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		<title>Change 2.0 &#187; Buchtipp</title>
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		<title>Machtfrage Change</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 14:18:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina Goehring</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Buch &#8220;MACHTFRAGE Change&#8221; stellen die Autoren Torsten Oltmanns und Daniel Nemeyer die neue Generation des Change Managements zur Diskussion. Erwartungen Wenn ich einen Buchtitel lese, verbinde ich damit immer Erwartungen und stelle mir dann vor, was der Inhalt sein k&#246;nnte. Bei diesem Buch hat mich vor allem der Satz auf dem Deckblatt neugierig gemacht: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.machtfragechange.de/"><img class="alignleft size-full wp-image-523" title="Buchdeckblatt" src="http://www.blog.change-zweinull.de/wp-content/uploads/2010/06/Buchdeckblatt80.jpg" alt="" width="80" height="132" /></a>Im Buch &#8220;<a href="http://www.machtfragechange.de/" target="_blank">MACHTFRAGE Change</a>&#8221; stellen die Autoren <a href="http://www.machtfragechange.de/autoren/torsten-oltmanns.html#toltmanns" target="_blank">Torsten Oltmanns</a> und <a href="http://www.machtfragechange.de/autoren/daniel-nemeyer.html#dnemeyer" target="_blank">Daniel Nemeyer</a> die neue Generation des Change Managements zur Diskussion.</p>
<p><strong>Erwartungen</strong></p>
<p>Wenn ich einen Buchtitel lese, verbinde ich damit immer Erwartungen und stelle mir dann vor, was der <a href="http://www.machtfragechange.de/inhaltsverzeichnis-machtfrage-change.html#inhaltsverzeichnis" target="_blank">Inhalt</a> sein k&#246;nnte. Bei diesem Buch hat mich vor allem der Satz auf dem Deckblatt neugierig gemacht: <em><strong>&#8220;Warum Ver&#228;nderungsprojekte meist auf F&#252;hrungsebene scheitern und </strong></em>(besonders)<em><strong> wie Sie es besser machen&#8221;</strong></em>. Aus Sicht einer F&#252;hrungskraft oder auch eines Change Agents wird man sofort neugierig auf ein m&#246;gliches Rezeptbuch. Aber auch betroffene Mitarbeiter oder Betriebsr&#228;te k&#246;nnten es spannend finden, zu erfahren, was die Machtspiele in Change Projekten sind, und ob sie dort als Mitspieler oder Gegner agieren k&#246;nnen oder m&#252;ssen.</p>
<p>Wenn der Titel reizt, lese ich die kostenlose <a href="http://www.machtfragechange.de/leseprobe.html#leseprobe" target="_blank">Leseprobe</a> meist intensiver. Inhalt dieser Leseprobe ist das erste Kapitel des Buches: <strong>Der Fall Klinsmann: Trotz Erfolg gescheitert.</strong> Sp&#228;testens jetzt, aus schw&#228;bischer Verbundenheit &#8211; J&#252;rgen Klinsmann ist nur wenige Kilometer von hier aufgewachsen – interessiert mich dieses Buch und ich hoffe, dass sich meine Erwartungen erf&#252;llen.</p>
<p><strong>Was sind diese?</strong> Ich erwarte kein Rezeptbuch von Autoren von Roland Berger.</p>
<ul>
<li>Ich erwarte aber einige Lessons Learnt zu Change Management aus der langj&#228;hrigen Praxis von Change Projekten der Autoren.</li>
<li>Des Weiteren interessieren mich auch wissenschaftlich-theoretische Fakten und Hintergr&#252;nde in diesem Zusammenhang.</li>
<li>Als dritten und wichtigsten Punkt erwarte ich einen praktischen Nutzen aus Hinweisen f&#252;r die eigene Umsetzung, Schlussfolgerungen oder Ableitungen von Bewertungen, Tipps von Fallbeispielen, Vorgehensweisen und Empfehlungen aus den Erfahrungen von Roland Berger mit Change Projekten.</li>
</ul>
<p>Die Leseprobe l&#228;sst noch offen, ob J&#252;rgen Klinsmann, wie er selbst sagt, zu wenig Macht hatte oder ob er diese nur nicht richtig eingesetzt hat. Das Buch verspricht mir, zu erfahren, wie ich Macht aufbauen kann, um Ver&#228;nderungen dauerhaft zu verankern. Mit dieser Hoffnung lese ich das Buch.</p>
<p><strong>Die aktuelle Bedeutung des Themas</strong></p>
<p>Das Buch &#8220;MACHTFRAGE Change&#8221; soll nachdenklich machen zur Frage, wie F&#252;hrungskr&#228;fte Macht vern&#252;nftig und zum Wohle ihrer Unternehmen einsetzen k&#246;nnen. Angesichts der Herausforderungen der Unternehmen, die ihnen im Zuge der Globalisierung und des Nachkrisenmanagements noch bevorstehen, sicher ein sinnvolles und hilfreiches Nachdenken, wenngleich die Ernsthaftigkeit in vielen Unternehmen aktuell etwas angezweifelt werden muss. Die Hypothese des Buches ist, dass notwendige Ver&#228;nderungen meist nicht in der Fl&#228;che scheitern, also durch den Widerstand der Mitarbeiter, sondern an Konflikten in der Spitze. Die Betriebswirtschaft bietet hier derzeit noch keine Ans&#228;tze und L&#246;sungen.</p>
<p>F&#252;r wie viel Prozent von diesen 80% Scheitern aller Change Management Vorhaben das Top-Management verantwortlich ist, wurde nicht gesagt, dennoch k&#246;nnen verlustreiche Ver&#228;nderungsprozesse aufgrund von Managementempfindlichkeiten in der Zukunft sicher nicht hingenommen werden. Die Wettbewerbssituationen werden sch&#228;rfer und die Ver&#228;nderungen werden komplexer. Konflikte auf oberster Ebene k&#246;nnen schnell zur Insolvenz f&#252;hren.</p>
<p>Das Buch beantwortet, warum Change Management zur Daueraufgabe werden wird, mit welchen Herausforderungen die Unternehmen zu tun haben werden, warum althergebrachte Planungsmethoden in den Schredder geh&#246;ren und warum Change Projekte bislang in so hohem Ma&#223;e gescheitert sind. Die Autoren zeigen auf, wie sich im letzten Jahrzehnt Change Projekte ver&#228;ndert haben und warum die Machtfrage heute eine viel gr&#246;&#223;ere Rolle spielt als damals, die Methoden und Instrumente der Betriebswirtschaft sich demnach auch anpassen m&#252;ssen. Dennoch ist das Thema nicht ganz neu. Bereits 1986 hat sich John Kotter &#252;ber die <a href="http://mwonline.de/online/literatur/743/Die+Macht+im+Management/Kotter,+John+P..html" target="_blank">Macht im Management</a> auseinandergesetzt und zehn Jahre sp&#228;ter daraus <a href="http://www.change-management-blog.com/2009/07/change-model-3-john-kotters-8-steps-of.html" target="_blank">acht Schritte f&#252;r das Change Management</a> beschrieben, die heute in vielen Organisationen (erfolgreich) eingesetzt werden.</p>
<p><strong>Kommunikation spielt eine entscheidende Rolle</strong></p>
<p>Die Kommunikation spielt f&#252;r die Umsetzung von Change Management Vorhaben eine entscheidende Rolle und zwar nicht nur vertikal, wie in den meisten Modellen des Change Managements beschrieben, sondern auch horizontal bzw. vernetzt. Nicht verwunderlich aber dennoch interessant aus meiner Sicht ist die Best&#228;tigung der Hypthese, dass die Nutzung von Informationsmedien und die Art der Kommunikationskan&#228;le Aufschluss geben &#252;ber die Machtnutzung von F&#252;hrungskr&#228;ften. Den Satz auf Seite 202 &#8220;<em><strong>Kommunikation ist Notwendigkeit und Erfolgsrezept zugleich</strong></em>&#8221; m&#246;chte ich ausdr&#252;cklich unterstreichen.</p>
<p>Die im Buch vorgestellten Change Management Modelle aus der Wissenschaft und Beratungspraxis f&#252;r Vorgehen, Instrumente und Ma&#223;nahmen tragen aber leider neuen innovativen Formen der Kommunikation noch wenig Rechnung. Hier h&#228;tte ich gerne eine Br&#252;cke zu den Ergebnissen unserer aktuellen <a href="http://www.blog.change-zweinull.de/2010/04/19/neue-studie-zu-change-management-2-0/" target="_blank">Change Management Studie</a> geschlagen.</p>
<p><strong>Macht als Hebel f&#252;r Ver&#228;nderungen</strong></p>
<p>Die relevante Frage wird auf Seite 152 gestellt: <em><strong>Wie lassen sich F&#252;hrungskr&#228;fte eines Unternehmens daran hindern, ihre Durchsetzungsf&#228;higkeit in einer Umbruchsituation ausschlie&#223;lich im eigenen Interesse einzusetzen?</strong></em></p>
<p>In diesem Kapitel stellen sich die Autoren die Frage nach einer Neudefinition der Macht. Die Macht, um die es hier (im positiven Sinne) geht, ist die Macht der richtigen Information und Kommunikation zur richtigen Zeit. Diese alleine den F&#252;hrungskr&#228;ften zuzusprechen, ist etwas zu kurz gegriffen. Die neuen M&#246;glichkeiten im Bereich der Informationstechnologie und damit verbundene Ver&#228;nderungen im Kommunikationsverhalten vieler Mitarbeiter werden auch Machtstrukturen in Unternehmen ver&#228;ndern. Macht entsteht nicht nur qua F&#252;hrungsrolle sondern durch F&#228;higkeiten, soziale Strukturen und Netzwerke nutzen zu k&#246;nnen, die nicht nur F&#252;hrungskr&#228;ften vorbehalten sind. Die Macht von Experten, Fachkr&#228;ften und Communities sollte nicht zu gering eingesch&#228;tzt werden, Ver&#228;nderungsprozesse beeinflussen und mit steuern zu k&#246;nnen. F&#252;hrungskr&#228;fte, die zu sehr damit besch&#228;ftigt sind, ihre Positionen zu verteidigen, werden dann m&#246;glicherweise von anderen M&#228;chten &#252;berrollt.</p>
<p><strong>Change richtig machen</strong></p>
<p>Erg&#228;nzend zu den Ans&#228;tzen eines traditionellen Change Managements empfehlen die Autoren im f&#252;r mich entscheidenden Kapitel ein neues Vorgehensmodell. Durch eine Kombination aus Methoden der Konfliktidentifikation, f&#252;r Beziehungsstrukturen und des Risikomanagements sollen Machtkonflikte auf F&#252;hrungsebene steuerbar und der Change beherrschbar bleiben.</p>
<p>Was zun&#228;chst klingt wie neuer Wein in alten Schl&#228;uchen, n&#228;mlich Methoden des strategischen Managements einzusetzen, erstaunt aber auf den zweiten Blick. Eigentlich m&#252;sste man bei derartigen Ver&#228;nderungsprojekten wie Unilever, Daimler, Porsche, Commerzbank, die im Buch beschrieben werden, davon ausgehen k&#246;nnen, dass dieses methodische Handwerkszeug dort zum Einsatz kam. Als umfassender Ansatz eines Change Managements, insbesondere bei strukturellen Ver&#228;nderungsprojekten, ist der von den Autoren empfohlene Methodeneinsatz auf jeden Fall zu unterst&#252;tzen.</p>
<p><strong>Resume</strong></p>
<p>Es geht in diesem Buch um die Macht von F&#252;hrungskr&#228;ften und diese positiv nutzbar zu machen. Andere Machtfaktoren im Unternehmen sind in diesem Buch ausgeblendet worden, w&#228;ren aber sicher ebenfalls relevant f&#252;r die Nutzbarmachung. Auch wenn Mitarbeiter im Wandel heute viel weniger als fr&#252;her eine Gegenmacht aufbauen, so darf man diese nicht untersch&#228;tzen. Neben der formalen Macht der F&#252;hrung gibt es weitere Machtquellen einer Organisation, die z.B. auf Fachwissen, Spezialisierung, Beziehungen, Information und Kommunikation beruhen.</p>
<p>Wissenschafts-theoretische Hintergr&#252;nde des Managements von Organisationen sowie sozialwissenschaftliche Diskussionen wurden sehr ausf&#252;hrlich und gut aufgezeigt und beschrieben. F&#252;r wirtschaftswissenschaftlich Interessierte sehr empfehlenswert, mir pers&#246;nlich h&#228;tte etwas weniger Grundlagenvorlesung der Betriebswirtschaft gereicht und daf&#252;r etwas mehr konkretes Vorgehen z.B. anhand eines Praxisberichtes. Das Beispiel Bundeswehr, das an vielen Stellen als erfolgreicher Ver&#228;nderungsprozess dargestellt wird, mag sicher in der Sache stimmen, reicht mir pers&#246;nlich aber nicht. Die Bundeswehr &#8211; mit einem Etat und Nicht-Umsatz oder Gewinn &#8211; wird kaum ein Autobauer, Finanzdienstleister und noch weniger ein Mittelst&#228;ndler als Vorbild akzeptieren.</p>
<p>Meine Erwartungen vom Anfang sind zwar nicht zu hundert Prozent, aber zu dreiviertel erf&#252;llt worden. Nicht nur ein Buch f&#252;r F&#252;hrungskr&#228;fte, die im Sinne des Unternehmens handeln wollen. Auch Mitarbeiter auf mittleren und unteren Hierarchieebenen, Betriebsr&#228;te sollten sich die Frage stellen, was sie tun k&#246;nnen, um zweifelhafte Machtspiele, die zu ungunsten des Unternehmens ausgehen k&#246;nnen, schon im Ansatz aufzudecken, im Unternehmen &#246;ffentlich zu machen und zur Diskussion zu stellen. Das Buch ist keine Gebrauchsanleitung aber zeigt auf, wie und warum es zu solchen Entwicklungen kommen kann und welche Strategien m&#246;glich sind und damit lesenswert.</p>
<p><a href="http://www.blog.change-zweinull.de/wp-content/uploads/2010/06/Leseprobe-MACHTFRAGE_Change.pdf">Leseprobe-MACHTFRAGE_Change</a></p>
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Erwartungen

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		<itunes:summary>Im Buch "MACHTFRAGE Change" stellen die Autoren Torsten Oltmanns und Daniel Nemeyer die neue Generation des Change Managements zur Diskussion.

Erwartungen

Wenn ich einen Buchtitel lese, verbinde ich damit immer Erwartungen und stelle mir dann vor, was der Inhalt sein könnte. Bei diesem Buch hat mich vor allem der Satz auf dem Deckblatt neugierig gemacht: "Warum Veränderungsprojekte meist auf Führungsebene scheitern und (besonders) wie Sie es besser machen". Aus Sicht einer Führungskraft oder auch eines Change Agents wird man sofort neugierig auf ein mögliches Rezeptbuch. Aber auch betroffene Mitarbeiter oder Betriebsräte könnten es spannend finden, zu erfahren, was die Machtspiele in Change Projekten sind, und ob sie dort als Mitspieler oder Gegner agieren können oder müssen.

Wenn der Titel reizt, lese ich die kostenlose Leseprobe meist intensiver. Inhalt dieser Leseprobe ist das erste Kapitel des Buches: Der Fall Klinsmann: Trotz Erfolg gescheitert. Spätestens jetzt, aus schwäbischer Verbundenheit - Jürgen Klinsmann ist nur wenige Kilometer von hier aufgewachsen – interessiert mich dieses Buch und ich hoffe, dass sich meine Erwartungen erfüllen.

Was sind diese? Ich erwarte kein Rezeptbuch von Autoren von Roland Berger.

	Ich erwarte aber einige Lessons Learnt zu Change Management aus der langjährigen Praxis von Change Projekten der Autoren.
	Des Weiteren interessieren mich auch wissenschaftlich-theoretische Fakten und Hintergründe in diesem Zusammenhang.
	Als dritten und wichtigsten Punkt erwarte ich einen praktischen Nutzen aus Hinweisen für die eigene Umsetzung, Schlussfolgerungen oder Ableitungen von Bewertungen, Tipps von Fallbeispielen, Vorgehensweisen und Empfehlungen aus den Erfahrungen von Roland Berger mit Change Projekten.

Die Leseprobe lässt noch offen, ob Jürgen Klinsmann, wie er selbst sagt, zu wenig Macht hatte oder ob er diese nur nicht richtig eingesetzt hat. Das Buch verspricht mir, zu erfahren, wie ich Macht aufbauen kann, um Veränderungen dauerhaft zu verankern. Mit dieser Hoffnung lese ich das Buch.

Die aktuelle Bedeutung des Themas

Das Buch "MACHTFRAGE Change" soll nachdenklich machen zur Frage, wie Führungskräfte Macht vernünftig und zum Wohle ihrer Unternehmen einsetzen können. Angesichts der Herausforderungen der Unternehmen, die ihnen im Zuge der Globalisierung und des Nachkrisenmanagements noch bevorstehen, sicher ein sinnvolles und hilfreiches Nachdenken, wenngleich die Ernsthaftigkeit in vielen Unternehmen aktuell etwas angezweifelt werden muss. Die Hypothese des Buches ist, dass notwendige Veränderungen meist nicht in der Fläche scheitern, also durch den Widerstand der Mitarbeiter, sondern an Konflikten in der Spitze. Die Betriebswirtschaft bietet hier derzeit noch keine Ansätze und Lösungen.

Für wie viel Prozent von diesen 80% Scheitern aller Change Management Vorhaben das Top-Management verantwortlich ist, wurde nicht gesagt, dennoch können verlustreiche Veränderungsprozesse aufgrund von Managementempfindlichkeiten in der Zukunft sicher nicht hingenommen werden. Die Wettbewerbssituationen werden schärfer und die Veränderungen werden komplexer. Konflikte auf oberster Ebene können schnell zur Insolvenz führen.

Das Buch beantwortet, warum Change Management zur Daueraufgabe werden wird, mit welchen Herausforderungen die Unternehmen zu tun haben werden, warum althergebrachte Planungsmethoden in den Schredder gehören und warum Change Projekte bislang in so hohem Maße gescheitert sind. Die Autoren zeigen auf, wie sich im letzten Jahrzehnt Change Projekte verändert haben und warum die Machtfrage heute eine viel größere Rolle spielt als damals, die Methoden und Instrumente der Betriebswirtschaft sich demnach auch anpassen müssen. Dennoch ist das Thema nicht ganz neu. Bereits 1986 hat sich John Kotter über die Macht im Management auseinandergesetzt und zehn Jahre später daraus acht Schritte für das Change Management beschrieben, d</itunes:summary>
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		<title>Scheitern am Marmeladen-Effekt?</title>
		<link>http://www.blog.change-zweinull.de/2010/01/27/scheitern-am-marmeladen-effekt/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 22:51:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Hagemann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Informationsüberflutung]]></category>
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		<description><![CDATA[&#196;nderungen sind f&#252;r die meisten Menschen zu dem eigentlich konstanten Faktor Ihres Arbeitslebens geworden; st&#228;ndig kommen neue oder ver&#228;nderte Anforderungen hinzu, Informationen veralten immer schneller und gleichzeitig steigt die Anforderung an den Output. Nur noch sehr wenige Arbeitspl&#228;tze sind nicht mehr &#252;ber ein Informationsger&#228;t an das potenziell unendliche Meer der elektronischen Weisheit angeschlossen, aus dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/erix/2498947449/"><img class="alignleft size-medium wp-image-410" title="Bildquelle: http://www.flickr.com/photos/erix/2498947449/" src="http://www.blog.change-zweinull.de/wp-content/uploads/2010/01/Marmelade-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>&#196;nderungen sind f&#252;r die meisten Menschen zu dem eigentlich konstanten Faktor Ihres Arbeitslebens geworden; st&#228;ndig kommen neue oder ver&#228;nderte Anforderungen hinzu, Informationen veralten immer schneller und gleichzeitig steigt die Anforderung an den Output. Nur noch sehr wenige Arbeitspl&#228;tze sind nicht mehr &#252;ber ein Informationsger&#228;t an das potenziell unendliche Meer der elektronischen Weisheit angeschlossen, aus dem nur noch gesch&#246;pft werden muss.</p>
<p>Was liegt also n&#228;her, als den Betroffenen so viel Informationen wie m&#246;glich zur Verf&#252;gung zu stellen? Ist nicht die Qualit&#228;t und Verf&#252;gbarkeit von Informationen in unserer Wissensgesellschaft der letztlich entscheidenden „Wettbewerbsvorteil“? Warum nutzen die Menschen in Change-Situationen nicht die Chance, das angebotene Wissen optimal zu aktivieren?</p>
<p>Ich meine, dass in vielen &#196;nderungs-Situationen nicht zu wenig, sondern zu viele Informationen und Optionen bereit gestellt werden.</p>
<p>Gerd Gigerenzer beschreibt in seinem lesenswerten Buch „Bauchentscheidungen“ eine  interessante psychologische Studie  (Iyengar und Lepper, 2000):</p>
<blockquote><p><em>„In einem Supermarkt bauten Psychologen einen Probierstand auf. Auf dem Tisch befanden sich entweder sechs oder vierundzwanzig Gl&#228;ser mit verschiedenen exotischen Marmeladen. Wann blieben die Kunden stehen? 60 Prozent der Kunden blieben bei dem gr&#246;&#223;eren Angebot stehen, dagegen nur 40 Prozent, als weniger Alternativen zur Auswahl standen. Doch wann kauften die Kunden tats&#228;chlich von den angebotenen Marmeladen? Bei 24 Wahlm&#246;glichkeiten erstanden nur 3 Prozent der Kunden ein oder mehrere Gl&#228;ser. Als es jedoch nur sechs Alternativen gab, kauften 30 Prozent etwas.“</em></p></blockquote>
<p>Was hei&#223;t das f&#252;r das Wissensmanagement bei &#196;nderungsprozessen? Wenn die Anzahl der Anforderungen und der entsprechenden Informationen eine bestimmte Gr&#246;&#223;e &#252;berschreitet, sinkt die F&#228;higkeit der Menschen, etwas zu tun, was nicht der gewohnten Routine entspricht, dramatisch:</p>
<blockquote><p><em>„Es gibt eine Grenze f&#252;r Informationen, die der Mensch verdauen kann, eine Grenze, die oft der magischen Zahl Sieben entspricht, plus/minus zwei, der Kapazit&#228;t des Kurzzeitged&#228;chtnisses.“</em> (G. Gigerenzer).</p></blockquote>
<p>Erfolgreiches Wissensmanagement in Change-Prozessen ist daher kein Selbstzweck, sondern reduziert die Komplexit&#228;t auf die „verdaubare“ Menge an Optionen.</p>
<p>Viele Change-Prozesse &#252;berf&#252;ttern die Menschen. Nicht zuletzt durch die schiere Vielzahl an Informationsquellen. Frank Schirrmacher, einer der Herausgeber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ &#252;berspitzt dieses Ph&#228;nomen in seinem Buch „Payback“ auf die rei&#223;erische Formel:</p>
<blockquote><p><em>„Multitasking ist K&#246;rperverletzung“</em>.</p></blockquote>
<p>Ein lesenswertes Buch.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ver&#228;nderungen in der Arbeitswelt durch Web 2.0</title>
		<link>http://www.blog.change-zweinull.de/2009/12/03/veraenderungen-in-der-arbeitswelt-durch-web-2-0/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 15:25:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Niemeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
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		<description><![CDATA[Zur Ver&#246;ffentlichung seines neuen Buches &#8220;Enterprise 2.0: New Collaborative Tools for your Organization’s Toughest Challenges&#8221; gab Andrew McAfee in McKinsey Quarterly (eine kostenlose Registrierung ist zum vollst&#228;ndigen Abruf erforderlich) ein Interview. Ich m&#246;chte hier versuchen, seine wichtigsten Aussagen herauszuarbeiten und zu analysieren. Wie f&#228;ngt man mit Enterprise 2.0 an: Top-Down oder Bottom-Up? Die Vertreter der Bottom-Up-Schule [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://books.google.de/books?id=Gqz3UF5FbI0C&#038;printsec=frontcover&#038;dq=McAfee+enterprise+2.0&#038;source=bl&#038;ots=U0o25_9UvB&#038;sig=MITJmt5BDi9KI1kmeQlJ-1K8sQQ&#038;hl=de&#038;ei=QtxlS8iJCc2psQa19YjHAw&#038;sa=X&#038;oi=book_result&#038;ct=result&#038;resnum=7&#038;ved=0CC0Q6AEwBg#v=onepage&#038;q=&#038;f=false"><img class="alignleft size-medium wp-image-382" title="McAfee" src="http://www.blog.change-zweinull.de/wp-content/uploads/2010/01/McAfee-300x227.jpg" alt="" width="300" height="227" /></a>Zur Ver&#246;ffentlichung seines neuen Buches &#8220;<a href="http://harvardbusiness.org/product/enterprise-2-0-new-collaborative-tools-for-your-or/an/2587-HBK-ENG?N=4294958505%20516179" target="_blank">Enterprise 2.0: New Collaborative Tools for your Organization’s Toughest Challenges</a>&#8221; gab Andrew McAfee in <a href="https://www.mckinseyquarterly.com/Business_Technology/BT_Strategy/How_Web_2_0_is_changing_the_way_we_work_An_interview_with_MITs_Andrew_McAfee_2468" target="_blank">McKinsey Quarterly</a> (eine kostenlose Registrierung ist zum vollst&#228;ndigen Abruf erforderlich) ein Interview. Ich m&#246;chte hier versuchen, seine wichtigsten Aussagen herauszuarbeiten und zu analysieren.</p>
<h3>Wie f&#228;ngt man mit Enterprise 2.0 an: Top-Down oder Bottom-Up?</h3>
<p>Die Vertreter der Bottom-Up-Schule argumentieren, dass es ausreichend ist, die Web 2.0-Werkzeuge bereitzustellen und die weitere Entwicklung den Kr&#228;ften der Selbstregulierung zu &#252;berlassen.  &#8221;If we build it, they will come” ist das Glaubenbekenntnis dieser Schule. Die Durchdringung des Unternehmens erfolgt dann von unten nach oben und das Management soll, falls es davon &#252;berhaupt etwas mitbekommt, allenfalls die notwendigen finanziellen Mittel bereitstellen.</p>
<p>Die andere Schule geht davon aus, dass eine Einf&#252;hrung Top-Down erfolgen muss. Die Unternehmensleitung muss zumindest signalisieren, dass diese neuen Arbeitsformen gew&#252;nscht sind und im Einklang mit den Zielen des Unternehmens stehen. Andernfalls w&#252;rden sich die Mitarbeiter die ganzen Entwicklungen &#8221;von der Seitenlinie&#8221; aus anschauen und sich fragen, ob sich ein pers&#246;nliches Engagement lohnt.</p>
<p>McAfee behauptet zun&#228;chst diplomatisch, dass er f&#252;r beide Schulen Sympathie empfindet bevor er sich dann zur Top-Down-Schule bekennt. Die Ver&#228;nderungen durch Enterprise 2.0 in der Arbeitswelt sind so weitreichend, dass sowohl F&#252;hrung als auch Anreize f&#252;r die Mitarbeiter erforderlich sind, um diesen neuen Wegen zu folgen.Dies steht im Einklang mit unseren Erfahrungen, die ich <a href="http://www.centrestage.de/2009/10/29/enterprise-2-0-sind-die-potentiale-von-social-software-schon-ausgereizt/" target="_blank">vor kurzem so beschrieben</a> habe:</p>
<blockquote><p>Schaut man sich Enterprise 2.0 – Fallbeispiele an, kann man feststellen, dass die Nutzung von Social Software sowohl Top-down als auch Bottom-up initiiert werden kann. Alleine aber darauf zu vertrauen, dass sich Enterprise 2.0 aufgrund der vorhandenen Potenziale durchsetzen wird, geht an der Komplexit&#228;t des Themas und den Realit&#228;ten in den Unternehmen vorbei. Erfolgreiche Unternehmen legen Spielregeln f&#252;r die Nutzung von Social Software fest und binden das Thema in einen breiten strategischen Ansatz ein.</p></blockquote>
<h3>Enterprise 2.0 und Change Management</h3>
<p>Wenn ein Unternehmen nicht bereit ist, den Wandel zum Enterprise 2.0 aktiv zu gestalten, wird das Unternehmen sehr schnell wieder in alte Muster zur&#252;ckfallen. McAfee nennt einige Ansatzpunkte f&#252;r eine breite Einf&#252;hrung von Enterprise 2.0:</p>
<ul>
<li>F&#252;r die Einf&#252;hrung von Enterprise 2.0 braucht man eine Strategie. Die setzt voraus, zu wissen, was in der &#8220;2.0-Welt&#8221; vor sich geht und was man damit in einem Unternehmen anfangen kann.</li>
<li>Die Mitarbeiter m&#252;ssen Zeit haben zu lernen, mit den neuen Werkzeugen umzugehen und zu verstehen, was von ihnen erwartet wird.</li>
<li>Mitarbeiter auf allen Ebenen eines Unternehmens m&#252;ssen ermutigt werden, die neuen Werkzeuge einzusetzen und deren Nutzen zu erkennen.</li>
<li>Themen wie Risiken, Datenschutz, Informationssicherheit und Geheimhaltung bei der Nutzung kollaborativer Technologien d&#252;rfen weder unter den Tisch gekehrt noch zum &#8220;No-Go&#8221;-Argument werden. Vielmehr ist es notwendig, daf&#252;r eine gute L&#246;sung zu finden.</li>
<li>Die Bedeutung des mittleren Management wird sich ver&#228;ndern. Ihre Aufgabe wird in einem Enterprise 2.0 weniger in einer &#8220;Gatekeeper&#8221;-Funktion, mit der die Informationen gefiltert werden, bestehen, sondern in der F&#252;hrung der Mitarbeiter und dem richtigen Einsatz des menschlichen Faktors.</li>
</ul>
<h3>Enterprise 2.0 und ROI</h3>
<p>McAfee stellt fest, dass es darum gehen muss, mit Enterprise 2.0 bestimmte gesch&#228;ftliche Zielsetzungen zu erreichen. Als Beispiel nennt er die Nutzung des vorhandenen Wissens und das Finden von Expertise in einem Unternehmen. Er empfiehlt, vorab zu &#252;berlegen, welche Probleme oder welche M&#246;glichkeiten man mit Enterprise 2.0 angehen kann und dann die entsprechenden Technologien einzuf&#252;hren. Und dann daran den Erfolg zu messen. Dazu hatte ich in <a href="http://www.centrestage.de/2009/10/29/enterprise-2-0-sind-die-potentiale-von-social-software-schon-ausgereizt/" target="_blank">einem anderen Beitrag</a> geschrieben:</p>
<blockquote><p>(&#8230;) es jetzt darum, den Nutzen nachzuweisen und aufzuzeigen, welche “echten” Probleme man mit Enterprise 2.0 l&#246;sen kann. Ein gro&#223;es Potenzial liegt in der Chance, betriebliche Anwendungen zu gestalten, die entweder die vorhandenen L&#246;sungen einer “1.0-Welt” systematisch erweitern oder, die es einem erlauben, “Dinge zu machen”, die man bislang nicht realisieren konnte. Was das sein k&#246;nnte? Wissensmanagement, Projektarbeit und Projektmanagement, betriebliches Vorschlagswesen und Innovationsmanagement, Kundenintegration und Kundenzufriedenheit, Mitarbeiterbindung – und zufriedenheit, Personalentwicklung, Qualifizierung, Unternehmensplanung und Strategieentwicklung, Change Management, F&#252;hrung. Die Liste an betrieblichen Anwendungen k&#246;nnte man sicher noch verl&#228;ngern.</p></blockquote>
<p>Ein interessantes Interview vom Vater des Begriffs &#8220;Enterprise 2.0&#8243; das zeigt, welch wichtiger Schritt die Einf&#252;hrung von Enterprise 2.0 f&#252;r die zuk&#252;nftigen Arbeits- und Unternehmenswelten sein wird.</p>
<p>Beitrag bereits erschienen bei <a href="http://www.centrestage.de/2009/12/03/wie-web-2-0-unsere-arbeitswelt-veraendert/" target="_blank">centrestage.de</a>.</p>
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		<title>Web 1.0 im Change Management</title>
		<link>http://www.blog.change-zweinull.de/2007/11/20/web-10-im-change-management/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Nov 2007 15:47:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hionia Vlachou</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
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		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
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		<description><![CDATA[Artikel zum Thema Kommunikation im Wandel und der Einsatz Neuer Medien (Web 1.0-Instrumente) im Change Management]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Artikel zum Thema Kommunikation im Wandel und der Einsatz Neuer Medien (Web 1.0-Instrumente) im Change Management</p>
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