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	<title>Change 2.0 &#187; Markt</title>
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	<description>Change Management und Web 2.0</description>
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		<title>CeBIT 2010: Wandel im E-Learning Markt?</title>
		<link>http://www.blog.change-zweinull.de/2010/03/09/cebit-2010-wandel-im-e-learning-markt/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 11:44:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina Goehring</dc:creator>
				<category><![CDATA[Trends]]></category>
		<category><![CDATA[CeBIT]]></category>
		<category><![CDATA[E-Learning]]></category>
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		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir, Viola Ploski von Know How! und Martina G&#246;hring von centrestage trafen uns zu unserem monatlichen Meeting im Rahmen unseres gemeinsamen Change 2.0-Projektes. Bei dieser Gelegenheit haben wir uns auch &#252;ber die CeBIT 2010 unterhalten. Diesen R&#252;ckblick haben wir hier dokumentiert. Viola Ploski:  Sie waren auf der CeBIT. Gab es was Neues in Sachen E-Learning? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.blog.change-zweinull.de/wp-content/uploads/2010/03/Ploski_Goehring_knowhowAG1_200.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-492" title="Ploski_Goehring_knowhowAG1_200" src="http://www.blog.change-zweinull.de/wp-content/uploads/2010/03/Ploski_Goehring_knowhowAG1_200.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a>Wir, Viola Ploski von Know How! und Martina G&#246;hring von centrestage trafen uns zu unserem monatlichen Meeting im Rahmen unseres gemeinsamen Change 2.0-Projektes.</p>
<p>Bei dieser Gelegenheit haben wir uns auch &#252;ber die <a href="http://www.cebit.de/homepage_d" target="_blank">CeBIT 2010</a> unterhalten. Diesen R&#252;ckblick haben wir hier dokumentiert.</p>
<p><span id="more-485"></span><strong>Viola Ploski</strong>:  Sie waren auf der CeBIT. Gab es was Neues in Sachen E-Learning?</p>
<p><strong><!--more-->Martina G&#246;hring</strong>: Ich habe mir an einem Tag nur einen fl&#252;chtigen Eindruck verschaffen k&#246;nnen, aber mir reicht das f&#252;r meine eigene Trendanalyse. Ich habe die E-Learning Panels auf dem <a href="http://www.cebitlearningknowledge.de/" target="_blank">Forum Learning &amp; Knowledge Solutions</a> verfolgt, eines durfte ich moderieren und hatte einige Gespr&#228;che mit Anwendern und Anbietern. Ich pers&#246;nlich sehe einen Wandel bei den Anwenderunternehmen und ihrem Bedarf, aber nicht so sehr bei den Anbietern im E-Learning Markt.</p>
<p><strong>Viola Ploski</strong>: Ist das Thema 2.0 bei den E-Lernern angekommen?</p>
<p><strong>Martina G&#246;hring</strong>: Web 2.0 wird bei E-Learning Anbietern als, ich zitiere: &#8220;man muss ja nicht jede neue Sau durchs Dorf treiben&#8221; beschrieben. Ich &#252;bersetze das mal: die Anbieter halten die Diskussion um Web 2.0 also f&#252;r &#252;bertrieben, einen &#252;bersch&#228;tzten Hype, bald vergessen und f&#252;r sie nicht ma&#223;geblich relevant. Ich pauschaliere hier jetzt bewusst. Es gibt nat&#252;rlich –und das ist sch&#246;n- auch andere Ansichten.<a href="http://www.blog.change-zweinull.de/wp-content/uploads/2010/03/goehring_knowhowag_200.jpg"><img class="alignright size-full  wp-image-493" title="goehring_knowhowag_200" src="http://www.blog.change-zweinull.de/wp-content/uploads/2010/03/goehring_knowhowag_200.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a></p>
<p>Es gibt inzwischen fast schon lustige Situationen in den Unternehmen. E-Learning Anbieter liefern Lerninhalt z.B. in Form eines WBTs. Den Mitarbeitern des Unternehmens reicht das aber nicht. Sie zerlegen dieses wieder in Teilbereiche, in kleine, aus ihrer Sicht sinnvolle Inhalteeinheiten, richten zu jeder Einheit einen Blog und/oder ein Wiki ein. Sie diskutieren dann im Blog z.B. &#252;ber eine Technologie- oder eine Verfahrenseinheit unternehmensweit mit allen Experten, die damit befasst sind, mit dem Vertrieb, der verkaufen muss oder mit Personen, die sich daf&#252;r interessieren und auch auskennen. Sie schreiben ihre Erfahrungen dazu in ein Wiki und ver&#228;ndern und optimieren, ohne es bewusst zu wissen, den Lerninhalt. In der Web 2.0-Welt ist das eine Form von User-Generated Content. Aber nicht jedes Unternehmen und seine Mitarbeiter sind selbst fit genug, zu einem gelieferten Lerninhalt eigene Web 2.0-Anwendungen zu nutzen.</p>
<p><strong>Viola Ploski</strong>: Was erwarten denn die Kunden?</p>
<p><strong>Martina G&#246;hring</strong>: Anwenderunternehmen, mit denen ich gesprochen habe, waren nicht ganz zufrieden mit ihren E-Learning Anbietern. Sie bem&#228;ngeln folgendes: Der Anbieter kommt in das Unternehmen, macht Workshops, geht dann wieder und liefert irgendwann ein E-Learning-Paket ab, l&#228;sst aber den Anwender damit alleine. Das ist jetzt nat&#252;rlich sehr verk&#252;rzt, plakativ und gilt ganz sicher nicht f&#252;r alle Anwesenden oder Leser dieses Posts. : &#8211; ) Ich will damit sagen, dass die Erwartungen der Anwenderunternehmen sich gewandelt haben. Aber die Anbieter haben darauf offensichtlich noch nicht ausreichend reagiert.</p>
<p><strong>Viola Ploski</strong>: Wir merken auch zunehmend, dass unsere Kunden eine Prozess-Begleitung w&#252;nschen. Das war f&#252;r uns auch was Neues: E-Learning als ein Proje<strong><a href="http://www.blog.change-zweinull.de/wp-content/uploads/2010/03/Ploski_Goehring_knowhowAG2_200.jpg"><img class="alignleft  size-full wp-image-494" title="Ploski_Goehring_knowhowAG2_200" src="http://www.blog.change-zweinull.de/wp-content/uploads/2010/03/Ploski_Goehring_knowhowAG2_200.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a></strong>kt. Wir als Anbieter k&#246;nnen es uns eigentlich nicht mehr leisten, nur Inhalte zu produzieren, oder?</p>
<p><strong>Martina G&#246;hring</strong>: Das sehe ich auch so. Sicher muss man nicht jedes E-Learning &#8220;Projektle&#8221; mit Change Management begleiten. Aber ein Projekt unterscheidet sich ganz ma&#223;geblich vom aktuell vorherrschenden Vorgehen. Ein Kunde will <em>eine Schulung, Weiterbildung, Lerninhalte und das ganze als E-Learning</em> und bekommt vom Anbieter genau dieses, n&#228;mlich <em>eine Schulung, Wei</em><em>terbildung, Lerninhalte und das ganze als E-Learning</em>. In einem Projekt w&#252;rde man ganz anders vorgehen. Die Zielbeschreibung w&#228;re schon eine andere. Aber mit dem Ziel vor Augen w&#252;rde man gemeinsam versuchen, Konzepte, Methoden, Wege zu definieren, wie man dieses Ziel am besten erreichen kann. In immer weniger F&#228;llen kommt dann am Ende heraus: <em>eine Schulung, Weiterbildung, Lerninhalte und das ganze als E-Learning</em>.</p>
<p><strong>Viola Ploski</strong>: Und da w&#228;ren wir dann wieder beim Thema Web 2.0. Wo sind die Herausforderungen?</p>
<p><strong>Martina G&#246;hring</strong>: Genau hier: beim Change Management. Bei Web 2.0 oder sprechen wir besser von Enterprise 2.0, wir wollen ja die Unternehmen adressieren, geht es um Ver&#228;nderungen. Das Lernende Unternehmen, laut Bestsellerautor Peter Senge DIE Organisationsform der 90er Jahre, war, wenn wir ehrlich sind, mit den Technologien damals gar nicht realisierbar. Ich sag jetzt bewusst nicht, dass mit Web 2.0 alles besser wird, aber, wenn es besser werden soll, m&#252;ssen die Unternehmen den Mut zu Ver&#228;nderungen aufbringen und sich um die Chancen und Risiken von Enterprise 2.0 k&#252;mmern. Und zwar beide Parteien die Anwender und die Anbieter.</p>
<p><strong>Viola Ploski</strong>: Was muss denn passieren?</p>
<p><strong>Martina G&#246;hring</strong>: In meinem <a href="http://www.cebitlearningknowledge.de/konferenzprogramm/session/referat/1800.html" target="_blank">E-Learning 2.0-Panel</a>, in dem Anbieter waren, die Web 2.0 nicht nur l&#228;ngst in ihrem Portfolio haben, sondern selbst (begeisterte) Anwender von Web 2.0 sind, haben sehr kritisch die Grenzen <a href="http://www.blog.change-zweinull.de/wp-content/uploads/2010/03/CeBIT2010-Panel-E-Learning2.0-FLKS300.jpg"><img class="size-full wp-image-504 alignright" title="CeBIT2010 Panel E-Learning2.0 FLKS300" src="http://www.blog.change-zweinull.de/wp-content/uploads/2010/03/CeBIT2010-Panel-E-Learning2.0-FLKS300.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>dargestellt, die nicht technologischer Natur sind, sondern durch die Unternehmenskulturen, oft Misstrauenskulturen in den Unternehmen, bestimmt sind, die man &#252;berschreiten muss. Das erfordert sehr viel Coaching, Aufkl&#228;rung, Motivation auf allen Hierarchieebenen. Mein pers&#246;nlicher Eindruck ist: die Anwender w&#228;ren bereit f&#252;r Ver&#228;nderungen.</p>
<p>Ich sagte oben aber schon, nicht jedes Unternehmen kann sich selbst helfen. Es m&#252;ssen daher auch Lernanbieter und Dienstleister mitspielen. Auch unsere klassischen Pr&#252;fungs- und Zertifizierungsverfahren sind aktuell kaum f&#252;r Web 2.0 geeignet. Die Pr&#252;fungsmethoden und Stoffpl&#228;ne von Bildungsorganisationen, Kammern und Verb&#228;nde, die Aus- und Weiterbildungsg&#228;nge anbieten, m&#252;ssten genauso auf den Pr&#252;fstand.</p>
<p><strong>Viola Ploski</strong>: Es scheint doch einiges in Bewegung gekommen zu sein und es gibt auch noch viel zu tun. Was hat Ihnen auf der CeBIT denn am besten gefallen?</p>
<p><strong>Martina G&#246;hring</strong>: Die Stimmung bei der <a href="http://webciety.de/" target="_blank">Webciety</a> fand ich sehr dynamisch und erfrischend. Ebenso den <a href="http://www.youtube.com/watch?v=6q2v0zqAerw&amp;feature=related" target="_blank">Wasserfall</a> der T-Systems MMS . Aber eigentlich fand ich die 3D-Fernseher ohne Brille interessanter oder die Halle mit den Lautsprecherboxen in Hochhaush&#246;he. Ach so, fachlich? Nat&#252;rlich mein Panel. Da durfte ich endlich mal alles fragen, was ich schon immer wissen wollte, ohne selbst eine Antwort darauf geben zu m&#252;ssen. <img src='http://www.blog.change-zweinull.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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