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	<title>Change 2.0 &#187; Wissensmanagement</title>
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		<title>Wissensmanagement wird 2010 normal</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 23:40:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Hagemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
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		<description><![CDATA[Wissensmanagement wird in 2010 zu einem normalen und auf breiter Basis eingef&#252;hrten Unternehmenswerkzeug. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen entdecken die Vorteile eines moderaten Wissensmanagements, so dass gegen Ende des Jahres mindestens 40% der KMUs wenigstens ein Werkzeug des Wissensmanagements systematisch einsetzen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wissensmanagement wird in 2010 zu einem normalen und auf breiter Basis eingef&#252;hrten Unternehmenswerkzeug. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen entdecken die Vorteile eines moderaten Wissensmanagements, so dass gegen Ende des Jahres mindestens 40% der KMUs wenigstens ein Werkzeug des Wissensmanagements systematisch einsetzen.</p>
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		<title>Scheitern am Marmeladen-Effekt?</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 22:51:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Hagemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studien]]></category>
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		<description><![CDATA[&#196;nderungen sind f&#252;r die meisten Menschen zu dem eigentlich konstanten Faktor Ihres Arbeitslebens geworden; st&#228;ndig kommen neue oder ver&#228;nderte Anforderungen hinzu, Informationen veralten immer schneller und gleichzeitig steigt die Anforderung an den Output. Nur noch sehr wenige Arbeitspl&#228;tze sind nicht mehr &#252;ber ein Informationsger&#228;t an das potenziell unendliche Meer der elektronischen Weisheit angeschlossen, aus dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/erix/2498947449/"><img class="alignleft size-medium wp-image-410" title="Bildquelle: http://www.flickr.com/photos/erix/2498947449/" src="http://www.blog.change-zweinull.de/wp-content/uploads/2010/01/Marmelade-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>&#196;nderungen sind f&#252;r die meisten Menschen zu dem eigentlich konstanten Faktor Ihres Arbeitslebens geworden; st&#228;ndig kommen neue oder ver&#228;nderte Anforderungen hinzu, Informationen veralten immer schneller und gleichzeitig steigt die Anforderung an den Output. Nur noch sehr wenige Arbeitspl&#228;tze sind nicht mehr &#252;ber ein Informationsger&#228;t an das potenziell unendliche Meer der elektronischen Weisheit angeschlossen, aus dem nur noch gesch&#246;pft werden muss.</p>
<p>Was liegt also n&#228;her, als den Betroffenen so viel Informationen wie m&#246;glich zur Verf&#252;gung zu stellen? Ist nicht die Qualit&#228;t und Verf&#252;gbarkeit von Informationen in unserer Wissensgesellschaft der letztlich entscheidenden „Wettbewerbsvorteil“? Warum nutzen die Menschen in Change-Situationen nicht die Chance, das angebotene Wissen optimal zu aktivieren?</p>
<p>Ich meine, dass in vielen &#196;nderungs-Situationen nicht zu wenig, sondern zu viele Informationen und Optionen bereit gestellt werden.</p>
<p>Gerd Gigerenzer beschreibt in seinem lesenswerten Buch „Bauchentscheidungen“ eine  interessante psychologische Studie  (Iyengar und Lepper, 2000):</p>
<blockquote><p><em>„In einem Supermarkt bauten Psychologen einen Probierstand auf. Auf dem Tisch befanden sich entweder sechs oder vierundzwanzig Gl&#228;ser mit verschiedenen exotischen Marmeladen. Wann blieben die Kunden stehen? 60 Prozent der Kunden blieben bei dem gr&#246;&#223;eren Angebot stehen, dagegen nur 40 Prozent, als weniger Alternativen zur Auswahl standen. Doch wann kauften die Kunden tats&#228;chlich von den angebotenen Marmeladen? Bei 24 Wahlm&#246;glichkeiten erstanden nur 3 Prozent der Kunden ein oder mehrere Gl&#228;ser. Als es jedoch nur sechs Alternativen gab, kauften 30 Prozent etwas.“</em></p></blockquote>
<p>Was hei&#223;t das f&#252;r das Wissensmanagement bei &#196;nderungsprozessen? Wenn die Anzahl der Anforderungen und der entsprechenden Informationen eine bestimmte Gr&#246;&#223;e &#252;berschreitet, sinkt die F&#228;higkeit der Menschen, etwas zu tun, was nicht der gewohnten Routine entspricht, dramatisch:</p>
<blockquote><p><em>„Es gibt eine Grenze f&#252;r Informationen, die der Mensch verdauen kann, eine Grenze, die oft der magischen Zahl Sieben entspricht, plus/minus zwei, der Kapazit&#228;t des Kurzzeitged&#228;chtnisses.“</em> (G. Gigerenzer).</p></blockquote>
<p>Erfolgreiches Wissensmanagement in Change-Prozessen ist daher kein Selbstzweck, sondern reduziert die Komplexit&#228;t auf die „verdaubare“ Menge an Optionen.</p>
<p>Viele Change-Prozesse &#252;berf&#252;ttern die Menschen. Nicht zuletzt durch die schiere Vielzahl an Informationsquellen. Frank Schirrmacher, einer der Herausgeber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ &#252;berspitzt dieses Ph&#228;nomen in seinem Buch „Payback“ auf die rei&#223;erische Formel:</p>
<blockquote><p><em>„Multitasking ist K&#246;rperverletzung“</em>.</p></blockquote>
<p>Ein lesenswertes Buch.</p>
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